Umzug..virtuell...oder eben auch nicht..

Die Zeit vergeht wie im Flug. Schon wieder ist ein Jahr rum.

Normalerweise, wenn alles mit rechten Dingen zugehen würde. Würden wir uns noch von den letzten Wochen und Monaten des Karnevalismus erholen.


Die Leber würde sich so langsam wieder an Wasser und Kaffee, statt Weizen und hochprozentigem Tröpfchen gewöhnen.

Der Magen so langsam, an Salate und Linsa mit Spätzle und Soß, statt Bockwürste mit Senf/Ketchup und nem guada Weggle. Ned zu vergessen die geilen Pommes von unserem Lieblingslädle, salzig warme Abwechslung zu den süßen klebrigen BonBons die durch die Luft fliegen mit unserer heißgeliebten Konfetti-Beilage.


Die Ohren würden noch klingen, durch den Sound der Guggenmusiken und Bands, die Wochenlang, an jedem Wochenende ihr bestes geben, um uns stets mit Gänsehaut und Adrenalin zu füllen. Uns träumen lassen und wir uns alle einmal wieder wie Stars fühlen.


Bei dem Ausblick, auf Menschenmassen. Bunte Hallen, bunte Straßen, bunte Menschen, die freudig Tanzen, die Herz und Lunge aus sich heraus singen und brüllen. Die Seele baumeln lassen, in den Klängen der Lieder und dem Singen der Menschenmenge. Menschen die lachen und weinen.

In der Zeit wo sich meist alle einmal Lieb haben, ohne sich zu kennen, Spaß haben. Miteinander Zeit verbringen, unvergessliche Momente teilen und sich Erinnerungen schaffen, die man sich im Alter doch noch sehr gern erzählt.


Die Tourbusfahrer/innen würden sich spätestens Freitags bereit machen, um jedem von uns, einen gigantischen Tourbus zu präsentieren, der jeden von uns, zu unseren Auftritten und Festen fährt. Ob Umzüge, Hallengigs oder einfach nur ne Party im Nachbardorf, wo wir wissen.. ohne unsere Busfahrer, wären wir alle gigantisch Aufgeschmissen.

Meist sind wir doch alle zu betrunken und zu viel am lachen und vergessen meist, wie froh wir doch sein können. Das unsere Fahrer uns sicher nach hause bringen. Auch wenn Sie das ganze Wochenende mit uns auf Tour waren. Und danach noch aufräumen müssen.


Und gleich danach, nach ein paar Tagen Erholung, die wir alle sicherlich danach dringend benötigen. Würden wir uns die Zeit sofort wieder wünschen, in den Tourbus steigen und gleich noch ne Runde draufsetzen.

Die farbig bunte Masse, die sich gegenseitig in Konfettitonnen badet und sich mit dicken Hautstiften besudelt, die Kostüme die mit viel Herz und Fingerspitzengefühl, gemalt, gebastelt, geschneidert und Gebaut wurden. Das sind nur ein paar, der wenigen Dinge, die uns allen fehlen.


Das an, -und ,- auskleiden, die ganze aufwendige und doch sehr anstrengende Planung und Kostümiererei, Schminkerei, die Planung der Laufstrecken, etc. etc. etc.

Alles Dinge, die doch sehr aufwendig, aber stets unvergessliche Momente ergeben. Jede Tour Besonders und Einmalig.


Momentan, schöne Erinnerungen.


Die Lust, irgendetwas zu posten oder Erinnerungen ins Gedächtnis rufen, sich auf den nächsten Karneval zu freuen, hält sich in Grenzen. Der Schmerz sitzt doch sehr tief. Und dennoch, wird es weitergehen.

Man hat es an vielen Bildern und liebevoll zusammengestellten Videos der letzten Wochen und Monate gesehen, auch, wenn es nun wieder etwas ruhiger geworden ist.


Die Hoffnung und Erinnerungen sind doch stärker als alles Andere.


Lasset uns Rückblickend feiern und die Hasenohren weiter steif halten!

Das Rampenlicht zurück ins Gedächtnis rufen. Sich zurücklehnen und genießen.


Wir erheben das Glas und Trinken auf:


Wir trinken auf,

Auf gute Freunde

Verlorene Liebe

Auf alte Götter

Und auf neue Ziele

Auf den ganz normalen Wahnsinn

Auf das, was einmal war

Darauf, dass alles endet

Und auf ein neues Jahr

Auf ein neues Jahr


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